Makarawank

An einem der vielen Flüsse von Tawusch und im dichten Wald in den Bergen verborgen, liegt das Kloster Makarawank, etwa drei Kilometer westlich des Dorfes Atschadschur. 

Die mündliche Überlieferung erzählt vom unglückseligen Architekten Makar, der sein Werk gar nicht mehr bewundern konnte, weil er erschüttert durch die Nachricht vom Tod seines geliebten Sohnes Selbstmord verübt hat. Das alles soll sich bereits im 9. Jh. zugetragen haben. Die gelehrte Welt allerdings weist dem Kloster eine spätere Datierung, frühestens ins 10. Jh. zu  und weiss auch, dass der Name des Klosters vom heiligen Makar kommt. 

Den zentralen Komplex bilden die aneinander gemauerten alte Kirche, die grosse Kirche, eine kleine Kapelle und das riesige Gawit.