Idschewan

Eine reizende, kleine Stadt zwischen grünen Berghängen. Der Bau der Eisenbahnlinie Tiflis - Jerewan (1830 - 1840) und des Busbahnhofs haben während der zaristischen Herrschaft zum wirtschaftlichen Aufschwung Idschewans geführt.

Doch bekommt sie den Status einer Stadt erst in der sowjetischen Zeit. Ihre doppelte Funktion als industrielles Zentrum und als Ferienort konnte jedoch nicht mehr aufrecht gehalten werden, nachdem die sowjetische Staatsform zusammengebrochen war.

Von der ursprünglichen Geschäftigkeit ist nicht viel übrig geblieben. Weisswein wird nach wie vor hergestellt und man geht dem Holz- und Teppichhandel nach. Idschewan lohnt einen Besuch allein schon wegen des Revolutions-Museums und des Freilichtmuseums mit seinen herrlichen Skulpturen.