Herher

In der südarmenischen Provinz Wajoz Dsor verwandeln die Bergketten, üppige Vegetation, Flüsse und Wasserfälle das Tal von Herher in ein grünes Paradies.

Vom Gipfel „Wayoz sar̋” (2581 m), einem erloschenen Vulkan, bietet sich dem Betrachter eine einzigartige Landschaft, bedeckt von einem bunten Blumenteppich, einzelnen rötlichen und grauen Steinen und von Chatschkars (Kreuzsteinen).  

Nach einer viertelstündigen Wanderung im tiefen Vulkankrater entdeckt man die Ruinen einer kleinen Kapelle.

Südlich der Bergkette, in der Ferne, sind die Ruinen des „armenischen Pompei̋”– Mozi zu sehen, die 735 vom Vulkan gänzlich zerstört wurden.

In der Nähe von Herher befindet sich auch das Kloster St. Sion (1655).