Haghpat

Das befestigte Kloster Haghpat, oberhalb des gleichnamigen Dorfes ist eines der drei Bauwerke Armeniens, die von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurden.

Das Kloster wurde etwa vierzig Jahre nach dem Bau des Klosters Sanahin errichtet. Unter den Bagratiden war es mit Sanahin eines der grössten geistlichen und kulturellen Zentren des Landes.

In seinem Film „die Farbe des Granatapfels” erzählt Serjej Paradschanow in eindringlichen Bildern die Geschichte des Minnesängers Sajat Nowa, der im 18. Jh. im Kloster Haghpat Zuflucht fand.

Berühmt wurde das Kloster auch für seine Bibliothek. Die wertvollen Buchbestände wurden in im Boden eingelassenen und mit Lehm versiegelten Nischen aufbewahrt.