Amberd

Als uneinnehmbare Festung auf hohem Fels erhebt sich Amberd, ein Wahrzeichen des mittelalterlichen Armeniens aus dem 11. - 13. Jh.

Das fürstliche Schloss ist ein zweistöckiges Gebäude, das über eine breite Prachttreppe verfügt und von trutzigen, mit Türmen bewehrten Mauern umgeben ist. Die Thermen, die im 13. Jh. angefügt wurden, befinden sich ausserhalb des Schlosses. 

Die in unmittelbarer Nähe befindliche Kirche aus Tuffstein wurde im Jahr 1026 von dem Fürsten Vahram Pahlavuni errichtet. Die Kirche gehört zum Typus des „kuppelüberwölbten Saals”. Die äussere Architektur ist schlicht und ausdrucksstark. Die Kuppel hat die Form eines halb geöffneten Regenschirms.